Gudrun Kenning (Kassenprüferin), Werner Gerlach (Beisitzer), Heinz Hater (Kassenprüfer), Klaus-Dieter Skoczko (Beisitzer), Markus Buchner (Beisitzer), Paul-Heinz Niehues (stv. Vorsitzender), Heinz Schmittwilken (Geschäftsführer), Hartmut Lohrmann (Vorsitzender), Heiko Husmann (Busunternehmen), John-Dieter Krumtünger (Beisitzer). Es fehlt Günter Lücke als Kassierer.

Gudrun Kenning (Kassenprüferin), Werner Gerlach (Beisitzer), Heinz Hater (Kassenprüfer), Klaus-Dieter Skoczko (Beisitzer), Markus Buchner (Beisitzer), Paul-Heinz Niehues (stv. Vorsitzender), Heinz Schmittwilken (Geschäftsführer), Hartmut Lohrmann (Vorsitzender), Heiko Husmann (Busunternehmen), John-Dieter Krumtünger (Beisitzer). Es fehlt Günter Lücke als Kassierer. | Foto: Stefan Klausing

Mit der Vereinsgründung ist eine weitere Hürde für den Neuenkirchener Bürgerbus genommen worden. Rund 30 Neuenkirchener sind der Einladung am Dienstagnachmittag gefolgt, 26 von ihnen erklärten sich bereit, dem Verein auch beizutreten und waren somit stimmberechtigt für den weiteren Verlauf der Versammlung.

Als erste Abstimmung wurde auch sogleich Bürgermeister Franz Möllering als Versammlungsleiter gewählt. „Ich freue mich, dass so viele der Einladung gefolgt sind und bin guter Dinge, dass wir den Verein heute gründen werden“, begrüßte Möllering die potentiellen Mitglieder. „Damit auch alles mit rechten Dingen zugeht und wir die Gründung zügig bei Gericht eintragen können, haben wir Nico von Royen als Notar verpflichtet“, so Möllering weiter.

Satzungsentwurf angepasst

In der Satzung ist der Zweck des Vereins – die Förderung der Mobilität der ländlichen Bevölkerung und die Ergänzung und Förderung des öffentlichen Nahverkehrs in 48485 Neuenkirchen – festgeschrieben.
Daran gab es auch nichts zu rütteln. Wohl aber bei der Entscheidungsfindung innerhalb des Vorstandes.

Bürgermeister Franz Möllering (4.v.l.) führte durch die Gründungsversammlung des Bürgerbusvereins. Nico von Royen (3.v.l.) stand als Notar beratend zur Seite. // Foto: Stefan Klausing

Bürgermeister Franz Möllering (4.v.l.) führte durch die Gründungsversammlung des Bürgerbusvereins. Nico von Royen (3.v.l.) stand als Notar beratend zur Seite. // Foto: Stefan Klausing

Der designierte Vorsitzende Hartmut Lohrmann merkte an, dass bei Abwesenheit des Vorsitzenden, die auschlaggebende Stimme vom Stellvertreter ausgehen sollte und Ergänzungen zur Tagesordnung
einer Mitglieder-Versammlung nicht „rechtzeitig“ sondern „drei Werktage“ vorher eingereicht werden. Diese und weitere kleine Änderungen wurden direkt in den Satzungsentwurf eingearbeitet und
am Ende einstimmig von der Versammlung beschlossen.

Lohrmann Vorsitzender

Die Posten für den geschäftsführenden Vorstand waren schnell besetzt. Hartmut Lohrmann ist Vorsitzender des Bürgerbusverein Neuenkirchen, Paul-Heinz Niehues sein Stellvertreter. In Abwesenheit wurde Günter Lücke zum Kassierer gewählt, Heinz Schmittwilken übernimmt den Posten des Geschäftsführers. Alle wurden mit 25 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung durch die Versammlung ins Amt gewählt. Ihnen zur Seite stehen die Beisitzer Klaus-Dieter Skoczko, John-Dieter Krumtünger, Markus Buchner und Werner Gerlach, die einstimmig im Block gewählt wurden. Die Kassenprüfung übernehmen Gudrun Kenning und Heinz Hater.


Zwölf Euro Beitrag

Ebenfalls einstimmig sprach sich die Versammlung gegen eine Aufnahmegebühr aus und der Beitrag wurde auf zwölf Euro als Jahresbeitrag festgelegt. „Ich denke ein Euro pro Monat ist nicht zuviel“, so der Vorsitzende, zumal davon auch das gesellige Vereinsleben finanziert werden soll.

Entscheidungsfreudige Gründungsmitglieder. // Foto: Stefan Klausing

Entscheidungsfreudige Gründungsmitglieder. // Foto: Stefan Klausing

Auch wenn jetzt mit der Vereinsgründung eine großer Schritt gemacht wurde, wird der Bürgerbus nicht vor dem 1. Januar rollen. „Wir müssen Anträge auf Zuschüsse stellen und den Bus beschaffen“, erklärt Möllering. Dazu seien Fristen zu wahren.

Auch Busunternehmer Heiko Husmann rechnet nicht mit einem Start in 2016: „Wir werden alles dransetzen, aber es kann auch der 1. Februar werden.“

Doch bis dahin gibt es für den Vorstand, die Fahrer, Verwaltung und Busunternehmen genug zu tun. Fahrpläne müssen konkretisiert, die Fahrer qualifiziert und der
Tarif muss festgelegt werden.

Petra Dettmann, die das Projekt Bürgerbus vonseiten der Verwaltung begeleitet hat, ist sich sicher, dass der Vorstand das hinbekommt: „Wichtig ist, dass wir weiterhin Werbung für die Sache machen, damit der Bürgerbus auch intensiv genutzt wird.“