Eindrücke von der Einweihung der Rastplätze rund um St. Arnold und der Bouleanlage.

Eindrücke von der Einweihung der Rastplätze rund um St. Arnold und der Bouleanlage. // Foto: Maria Staggenborg

Hocherfreut über die große Beteiligung waren am Sonntag die Organisatoren und Mitverantwortlichen, die zur Einweihung der Rastplätze und des neuen Bouleplatzes im Rahmen des Dorfentwicklungskonzeptes (DEK) St. Arnold eingeladen hatten. In einer großen Fahrradkolonne mit etwa 50 Radfahrern ging es bei trockenem und zeitweise sogar sonnigem Wetter von der Kirche St. Josef los zur ersten Raststelle.

Mit von der Partie waren neben der politischen Gemeinde auch Pfarrer Markus Thoms, sowie Dr. Frank Bröckling und Dr. Schwarz von der Firma
Planinvent, die bereits Ende 2014 das DEK Projekt ins Rollen gebracht hatten. „Es freut einen, wenn man sieht wie die von langer Hand geplanten und vorbereiteten Projekte in die Tat umgesetzt werden“, so Bröckling, der sich mit seinem Kollegen, wenn möglich, gern die Zeit nimmt, um bei einer solchen Einweihung dabei zu sein.

Sieben Raststationen laden zum Verweilen ein

An der ersten der sieben Raststation an der Emsdettener Straße, macht Bürgermeister Möllering deutlich, was es mit dieser Stelle auf sich hat. „Vor etwa zehn Jahren wurden St. Arnold und Neuenkirchen zusammengeführt“, erinnert das politische Oberhaupt Neuenkirchens und Pfarrer Thoms setzt nach: „Damals ist hier der Anfang gesetzt worden für ein gutes Miteinander und allen, die dazu beitragen, sei an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön gesagt“.

Pastor Markus Thoms (l.) und Bürgermeister Franz Möllering eröffnen den Rastplatz an der Emsdettener Straße.

Pastor Markus Thoms (l.) und Bürgermeister Franz Möllering eröffnen den Rastplatz an der Emsdettener Straße. // Foto: Maria Staggenborg

Für Gäste, die als Radfahrer oder Wanderer durch St. Arnold kommen, wirken die neuen Rastplätze, alle mit einem gepflasterten Boden, einer Bank, einem Mülleimer und einer Hinweistafel mit verschiedenen Routen ausgestattet, freundlich einladend und geben dem Ort einen Willkommens-Charakter.

Was lange währt, wird endlich gut

Das Projekte zur Dorfentwicklung viel Zeit in Anspruch nehmen, liegt unter
anderem daran, dass eine Zustimmung der Bezirksregierung und auch entsprechende Fördermittel beantragt werden müssen. Im beginnenden Prozess wurden die St. Arnolder aufgefordert, Wünsche und Anregungen zu äußern und natürlich auch mitzuarbeiten, in verschiedenen Projektgruppen.
Bei der Umsetzung der sieben Rastplätze, „einer schöner als der andere“, kommentiert Karl-Heinz Kreimer augenzwinkernd, und des Bouleplatzes, war ein zehnköpfiges Team unter der Federführung von Kreimer letztendlich aktiv.


Nicht alle, die zu Beginn dabei waren, sind „bei der Stange geblieben“. Und es gab zwischendurch auch schon mal einen Durchhänger. „Aber wir sind nun weg vom Reden und zum Machen übergegangen und das mit großem Erfolg, wie man heute sehen kann“, so Möllering in seinen Dankesworten an das DEK-Team, mit Karl-Heinz Kreimer und seinen Helfern.

Es gibt noch viel zu tun, Helfer sind willkommen

Natürlich ist noch nicht alles fertig. Am Bouleplatz muss noch gepflastert und es soll auch noch eine Hecke gepflanzt werden. „Es gibt noch Vieles zu tun und wir würden uns freuen, wenn noch einige Helfer dazukommen würden. Es ist schließlich ein öffentlicher Platz für alle und da ist jede helfende Hand willkommen“, so Kreimer.

Nach der Einweihung der neuen Bouleanlage folgten direkt die ersten Spiele.

Nach der Einweihung der neuen Bouleanlage folgten direkt die ersten Spiele. // Foto: Maria Staggenborg

Ein Segen für den neuen Platz, für die Menschen, die ihn angelegt haben und für alle, die ihn zukünftig nutzen werden, gab es von Thoms, bevor die ersten Kugeln flogen.

Ein paar kurze Hinweise zur Bouletechnik und Bürgermeister Möllering und Neuenkirchens Pfarrer Thoms legten los. Eine Boulegruppe aus Wettringen zeigte anschließend, wie das Spiel richtig abläuft.

Kein eigener Bouleverein

Der Tanzsportclub Rheine 2002, vertreten durch kleine und große Tänzerinnen und Tänzer, sorgte für sportliche Unterhaltung, unter anderem zum Mitmachen. „Wir wollen hier keinen Bouleverein aufmachen. Vielmehr geht es uns um Gemeinschaft, die man an solch einem Platz zwanglos pflegen kann und wir hoffen, dass er genutzt und in Ordnung gehalten wird“, freut sich Kreimer über den gelungenen Einweihungstag.