Die Sommerradtour des Landrats Dr. Klaus Effing führt auch durch Neuenkirchen.

Die Sommerradtour des Landrats Dr. Klaus Effing führt auch durch Neuenkirchen. | Foto: Klausing

 

Knapp 100 Kilometer hat Landrat Dr. Klaus Effing während seiner Sommerradtour in der vergangenen Woche mit dem Fahrrad hinter sich gebracht. Am Freitag war sein Ziel Neuenkirchen. Zusammen mit Mitarbeitern der Verwaltung und Mitgliedern der Fraktionen begrüßte Bürgermeister Franz Möllering am Vormittag die Delegation aus dem Kreishaus am ehemaligen Bahnhof in St. Arnold.

Effing ist vor allem von der Bandbreite erstaunt, die bei seiner heutigen Radtour auf dem Programm steht. „Kindergärten und Schulen, dazu Gewerbegebiete und auch der Blick auf die Flüchtlingsunterkünfte zeigt, dass Neuenkirchen die Zukunft fest im Blick hat“, so Effing zu Beginn der Radtour.

Viele Punkte wurden angefahren

Mit einem straffen Zeitplan wurden verschiedene Punkte in der Gemeinde angefahren. Darunter der neue Bouleplatz der im Rahmen des Dorfentwicklungskonzeptes entstanden ist. Von dort aus konnte Möllering dem Landrat die neue Erweiterung des St. Arnolder Gewerbegebiets vorstellen, dass sich südlich der Radbahn entsteht. „Wenn die Ernte runter sit, werden wir hier mit den ersten Arbeiten anfangen“, so Möllering. Dazu gehört auch die Untersuchung des Bodens, denn an der Stelle gab es ein Kriegsgefangenenlager, in dem Muniton demontiert und vernichtet wurde. „Wir wollen da auf Nummer sicher gehen und keine Überraschungen erleben“, so Möllering weiter.


Der Neubau der Hoppetosse interessierte den Landrat

Weiter ging es zum Neubau des Kindergartens „Hoppetosse“, zur Emmy- Nother-Schule und zur Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Hotel „Up halven Weg“, sowie zur Erweiterung des Gewerbegebietes Nord. Mit Blick auf die Gewerbeflächen im Kreis, erwähnte der Landrat, dass zwar immer mehr Flächen benötigt würden, aber nicht immer Flächen zur Verfügung stehen. „Doch das sieht hier in Neuenkirchen ja ganz gut aus“, so Effing.

Zeit für Gespräche

Doch nicht nur an den einzelnen Stationen bot sich Gelegenheit für Gespräche, sondern auch unterwegs wurde die Zeit für den ein oder anderen Plausch. So erfuhren die Teilnehmer, zu denen auch der stellvertredende Landrat, der Neuenkirchener Jürgen Coße, gehörte, dass eben dieser künftig den Kreis Steinfurt mit einem SPD-Mandat im Bundestag verteten wird (siehe Text). Bürgermeister und Landrat beglückwünschten Coße zum neuen Amt in Berlin.

Klaus Effing überzeugte sich von „der guten Stube“

Das Ziel der Radtour, bei der sich der Landrat ein gutes Bild von der Gemeinde machen konnte, war natürlich die „Gute Stube“ – der (fast) neu gestaltete Rathausvorplatz. „Ich bin begeistert, was hier alles Neues entsteht“, sagte der Landrat. „Hier wird in die Zukunft investiert, da können die Neuenkirchener stolz drauf sein“, so Effing weiter. Die Ansprüche der Einwohner und der Unternehmen steigen stetig, daher müsse man ein Ohr am Puls der Zeit haben und rechtzeitig handeln, um seinen Ort attraktiv zu halten.
Doch das sei hier ganz klar gelungen., so Effing. Klar sei es für solche eine – finanziell – gesunde Gemeinde sicherlich einfacher, neue Projekte auf den Weg zu bringen, aber „auch das geht nur mit der breiten Rückendeckung der Fraktionen und vor allem der Bürger“

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