Feuerwehrchef Ralf Stoltmann hat zusammen mit Rolf Bücker, Martin Böhmer, Josef Volkert und Jürgen Fischer die Florianstatue in Augenschein genommen. | Foto: Feuerwehr

Seit mehreren Jahren spart die Feuerwehr, damit eine eigene Statue ihres Schutzpatrons – der heilige Florian – in der St.-Anna-Kirche einen Platz findet. Zahlreiche Kollekten der Floriansmesse, Konzerte des Musikzuges und weitere Aktionen waren nötig, bis endlich genug Geld angespart wurde, damit es auch ein stattlicher Florian werden konnte. Seit einigen Monaten ist Mettinger Holzbildhauermeister Ewald Böggemann mit den Arbeiten an der Statue beschäftigt.

Ralf Stoltmann, Leiter der Feuerwehr, hat nun zusammen mit einer kleinen Delegation der Wehr und des Musikzuges den Bildhauer in seiner Werkstatt besucht, um sich den – fast fertigen – Florian anzuschauen.


Nur bestes Lindenholz

Die etwa 1,70 Meter große Statue ist aus Lindenholz gefertigt – nicht aus einem massiven Stück, sondern einem geleimten Block. „Dabei werden nur die besten Lindenholzstücke verwendet, der Kern und schlechte Teile kommen raus“, erklärt der 58-jährige Bildhauermeister auf Anfrage des Mitteilungsblattes. „Damit wird die Figur stabiler und kriegt später keine Risse, wie bei massiven Statuen“, so Böggemann weiter. Bis die Figur fertig ist, werden allerdings noch einige Wochen vergehen.

Die Details der St.-Anna-Kirche zu Füßen des Florians müssen noch ausgearbeitet werden, am Rock gibt es noch einiges zu machen und schließlich muss die Statue noch bemalt werden. „Jetzt, vor Weihnachten, haben die Krippen Hochsaison, im Januar kann ich am Florian weiterarbeiten“, sagt der Bildhauer.

Im nächsten Jahr soll der heilige Florian dann endlich in die St.-Anna-Kirche einziehen. Ob es dazu eine Florianmesse geben wird oder die Übergabe in einem anderen Rahmen stattfindet, ist noch nicht bekannt.