Ein Transportunfall in Neuenkirchen an der Kreuzung Siemensstraße/Daimlerstraße rief am Montagabend die Feuerwehr auf den Plan. Was zunächst wie ein harmloser kleiner Blechschadenunfall aussah, entpuppte sich zu einer gefährlichen Sache, denn am Fahrzeugheck des Unfallwagens war ein Kanister mit Chemikalien umgefallen und Dämpfe traten aus.
Der Fahrer des Unfallwagens konnte sich in Sicherheit bringen, hatte jedoch zuvor noch geistesgegenwärtig einen Eimer unter das Leck gestellt, damit die bis dato noch unbekannte Chemikalie nicht vollständig ins Erdreich tropfte.


Dieses Szenario, ausgedacht und ausgearbeitet von Jörg Lünnemann und Berthold Perick, diente den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Neuenkirchen als Übung mit dem Gerätewagen Gefahrengut, den Chemikalien-Schutzanzügen (CSA), den ABC-Dekontaminationsanforderungen und dem Messtrupp. Der eingeplante Ostwind entsprach in diesem Fall sogar der Realität und bedarf bei einem solchen Einsatz besonderer Maßnahmen.

ausführlicher Bericht im Mitteilungsblatt