Lange dauert es nicht mehr, bis die Ewige Liebe am Offlumer See ihre Türen öffnet. Wann genau, kann auch Betriebsleiterin Stefanie Hinz nicht sagen, noch wird hier und das gewerkelt, installiert, aufgeräumt, geputzt, programmiert und gerackert. „Wir sind noch nicht ganz fertig, schauen sie doch nächste Woche rein, dann haben wir geöffnet“, sagt sie am Freitag zu zwei Radfahrern, die durch den Nebeneingang auf ein kühles Bier gehofft haben. Ob es bereits am Wochenende was wird, ist noch nicht klar. Zumindest der Kuchen steht schon in der Kühlung. „Wenn alles läuft, drehen wir den Schlüssel um und sind für unsere Gäste da“, so Hinz weiter. Eine große Eröffnung ist nicht geplant – ein Soft Opening soll es werden, ohne viel Tam-Tam.

Betriebsleiterin Stefanie Hinz und Küchenchef Kevin Meiswinkel. | Foto: Stefan Klausing

Dabei braucht sich die Ewige Liebe nicht verstecken. Nach dem Umbau gleicht nichts mehr dem ehemaligen Seecafé. Eine riesige Theke mit unzähligen Spirituosenflaschen dominiert den großen Raum. Der Kamin beeindruckt ebenso wie der riesige Tisch, der noch ein halber Baumstamm ist. Ein weiterer Blickfang ist sicherlich das zu einem Sofa umfunktionierte Boot. Überhaupt ist es hier irgendwie anders. Nichts so gradlinig, irgendwie geschwungen – irgendwie anders. Rustikale Holzelemente mischen sich hier mit den bunten Fliesen hinter der Theke und des Lichtinstallationen, die am Abend für eine gemütliche Atmosphäre sorgen.

Auch „hinter den Kulissen“ ist alles vorbereitet. Zwar muss auch in der Küche noch ein wenig aufgeräumt und einsortiert werden, aber wenn die ersten Gäste da sind, hat Küchenchef Kevin Meiswinkel und sein Team Burger, Finger-Food, Schnitzel und andere Speisen parat. „Die Geräte sind einsatzbereit und wir freuen uns drauf, endlich loslegen zu können“, sagt der Küchenchef zuversichtlich.


Cooles Café statt biederes Restaurant

Die Ewige Liebe versucht mit ihrem Konzept statt biederem Restaurant ein cooles Café zu sein. „Wir sind total locker drauf, wir werden hier sicherlich Spaß haben und die Gäste hoffentlich auch“, erklärt Stefanie Hinz im Gespräch mit dem Mitteilungsblatt. Auch wolle man die Badegäste nicht verscheuchen. „Die sind hier willkommen, allerdings sollten sie nicht unbedingt in Badehose reinkommen, sondern sich eben was überwerfen“, so die Betriebsleiterin weiter. Einen Außenverkauf wird es noch nicht geben, könne aber noch kommen. Auch auf die Außengastronomie wird in der ersten Zeit verzichtet. „Wir wollen noch nichts überstürzen, erstmal muss es drinnen richtig laufen und das Team muss sich einspielen“, sagt Hinz. „Wenn das reibungslos klappt, werden auch die Tische und Stühle draußen aufgestellt.“

Im Service kümmern sich fünf bis sechs Festangestellte, fünf Teilzeitkräfte und etwa 30 Aushilfen um das Wohl der Gäste, hinzu kommen zwei feste Barkeeper mit drei bis vier Aushilfen und die Küche mit fünf Personen. Das Café wird montags bis samstags ab 9 Uhr geöffnet sein, das Ende ist offen. „Je nachdem, wie die Gäste drauf sind“, so Hinz. Sonntags gibt es von 10 bis 13 Uhr Brunch, danach ebenfalls Open-End. Ab 18 Uhr soll es zudem täglich eine Happy Hour geben.

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Solos Ewige Liebe 52.234660, 7.353265