Stolz präsentieren sie ihre coolen Mopeds. | Foto: Hesselmann

Unser Reporter Michel Hesselmann hat David Subelack vom Moped-Club „2-Takt Brothers“ zum Interview getroffen. Beim Schrauben an einem Moped erzählt er, warum es schöner ist, nur mit 60 Stundenkilometern unterwegs zu sein und warum jede Biker-Bande eine eigene Kutte braucht.

Wie ist euer Moped-Club entstanden?

„Einer der Jungs hat sich vor etwa drei Jahren ein Moped gekauft. Ihn damit herumfahren zu sehen, hat dann wohl den Anstoß gegeben. Mittlerweile sind wir 14 Jungs mit Mopeds.“


Warum fahrt ihr Moped, es ginge doch auch schneller?

„Mopeds sind eher für eine Sonntags- Spazierfahrt geeignet. Es hat hat halt irgendwie einfach Stil, wenn man mit maximal 60 Stundenkilometern, mit so einer Art Eierschale als Helm, durch die Landschaft fährt. Und man fällt schon auf, wenn man mit so einem Pulk von mehr als zehn Leuten  auf dem Moped unterwegs ist. Die Leute sprechen uns teilweise an und stellen Fragen, die meisten gucken aber einfach nur, meist mit einem Schmunzeln im Gesicht.“

Welche Aktivitäten unternehmt ihr mit eurem Club „2-Takt Brothers“?

„Grundsätzlich sehen wir zunächst mal, dass alle Mopeds laufen.  Einige unserer Mitglieder sind KFZ- Mechaniker. Dadurch, dass wir fast alle Handwerker sind, haben wir bisher noch alle technischen Probleme selbst gelöst. Der Eine hat sich schon Mal intensiv mit der Zündung beschäftigt, der Andere hat sein ganzes Moped auseinandergebaut, so hilft man sich gegenseitig. Wenn die Maschinen laufen, versuchen wir zumindest einmal die Woche  eine kleine Tour zu machen. Mal geht es zu „Else am See“ in Schüttorf oder zu einem Oldtimer-Treffen, mal fahren wir aber auch einfach nur los und cruisen irgendwo durch das Münsterland. Im letzten Jahr haben wir außerdem eine zweitägige Tour zum Alfsee gemacht. Die etwa 70 Kilometer vergehen dann aber natürlich auch nicht ganz ohne  Boxenstopp. Bei so vielen älteren Baujahren, teilweise aus der DDR, bleiben kleinere Zwangspausen technischer Art nicht aus.“

Den ganzen Bericht lesen Sie in der Print-Ausgabe des Mitteilungsblattes.