Die Berufswahlmesse an der Emmy-Noether-Schule ist seit einigen Jahren fester Bestandteil des Schuljahres. Am Donnerstag stellten sich 30 Firmen und weiterführende Schulen den Fragen der achten bis zehnten Jahrgänge. Ist es für die jüngeren Schüler ein erster Einblick in die Berufsfeld, ist es für die Zehntklässler die ideale Gelegenheit, sich über einen Ausbildungsberuf oder den weiteren Schulweg intensiv zu informieren.

„Erst bestimmt der Charakter die Berufswahl, dann der Beruf den Charakter.“ Mit den Worten von Wolfgang Reus begrüßte die Schulleiterin Ulrike Eckrodt Schmeing Bürgermeister Franz Möllering, die Aussteller, die anwesenden Jugendlichen und den Organisator der Messe Werner Twiehoff. Dank gilt an dieser Stelle den Ausstellern, die den Jugendlichen Zukunftsperspektiven bieten. In seinen Eröffnungsworten betonte der Schirmherr der Messe Bürgermeister Franz Möllering: „Ich bin froh und dankbar, dass es diese Messe gibt, da sie den jungen Menschen Orientierung gibt. Es ist eine hervorragende Möglichkeit herauszufinden, was der richtige Beruf sein könnte.“

Zwar gut vorbereitet, aber dennoch zurückhaltend sind die Jugendlichen des 8. Jahrgangs in den Gesprächen, da sie zum ersten Mal die Möglichkeit haben, mit Vertretern potenzieller Ausbildungsbetriebe zu sprechen. Die „älteren“ Schüler gehen nach ihren ersten praktischen Erfahrungen während der Schulpraktika schon gezielter vor.
Wer weiß, vielleicht hat der eine oder andere am Ende des Tages einen Praktikumsplatz, eine Einladung zum Vorstellungsgespräch oder eine Anmeldung für eine weiterführende Schule in der Tasche.


Äußerst beliebt bei den Besuchern dieser Messe sind die Stände, an denen etwas praktisch ausprobiert werden kann. Dies hob Andreas Albers von Timmer GmbH, einem der Kooperationspartner der ENS, auf Nachfrage hervor. „Das Model der Pumpenmontage hat uns den Kontakt zu den Jugendlichen erleichtert, so dass wir interessante Gespräche geführt haben.“

„Die Rückmeldungen von den Firmen sind durchweg positiv“, erklärt Werner Twiehoff, Studien- und Berufsfeldkoordinator an der Emmy. Drei Firmen nehmen zum ersten Mal an der Messe teil, unter anderem auch Industriebetriebe. „Man merkt, dass die Industrie sich rührt, das Interesse ist da“, so Twiehoff weiter. Bis 15 Uhr konnten sich die Schüler in der Dreifachsporthalle informieren, im Anschluss wurde den Eltern bis 16 Uhr die Gelegenheit für Fragen an die Firmen gegeben.