Die ersten Schwimmer drehen schon ihre Runden. Im Hintergrund wird das Pflaster für die neue Liegefläche angeliefert. | Foto: Stefan Klausing

Gleich zwei Baustellen gibt es im Freibad Neuenkirchen. Zum einen entsteht am Schwimmerbecken eine neue, rund 100 Quadratmeter große Liegefläche, zum anderen wird die Fernwärmeleitung von der Molkerei Naarmann verlegt, die ab dieser Saison die Wassertemperaturen konstant halten soll (Mitteilungsblatt berichtete). Der neue Schacht an der Freigefälleleitung ist bereits fertig und die letzten Meter der 230 Meter langen Rohrleitung sollen noch in dieser Woche verlegt sein, erklärte Bauamtsleiter Philipp Hänsel auf Anfrage des Mitteilungsblattes.

Die Fernwärmeleitung wird verlegt. | Foto: Stefan Klausing

In der Woche vor Ostern soll es dann mit dem Anschluss des Wärmetauschers an der Filteranlage weitergehen. Wann diese Arbeiten abgeschlossen werden, konnte Hänsel nicht genau sagen. „Auf jeden Fall rechtzeitig zum Saisonbeginn“, verspricht er. Auch müsse die ganze Regel- und Messtechnik noch eingebaut und eingestellt werden.


Doch bis dahin gibt es im Freibad auch so noch jede Menge zu tun. Zwar ziehen die ersten Badegäste – ein Entenpärchen – bereits ihre Runden, jedoch muss das Wasser vor Saisonbeginn noch abgelassen werden und die defekten Fliesen und Fugen ausgebessert werden. „Gut, dass wir mit dem Wasser ablassen noch nicht angefangen haben, sonst wäre uns bei den Minustemperaturen im Becken noch mehr kaputt gegangen“, berichtet Freibad-Mitarbeiter Michael van den Berg.

Doch wenn der Frost noch länger anhält, wird es am Ende noch knapp mit der Eröffnung Anfang Mai. „Wasser ablassen, das Becken reinigen und die Fliesen ausbessern dauert durchaus zwei bis drei Wochen, dann das Becken wieder füllen nochmal knapp zwei Wochen“, rechnet van den Berg vor. Doch zusammen mit Schwimmmeisterin Nadine Perrefort, die diese Saison aus dem Erziehungsurlaub zurück ist, wird der pünktliche Sprung ins kühle – oder besser dann beheizte – Nass rechtzeitig gelingen.

An dieser Stelle soll später der Wärmetauscher stehen. | Foto: Stefan Klausing