Mitglieder des Hegeringes und des NABU bei der gemeinsamen Entkuselungsaktion. | Foto: privat

Die Frühjahrsversammlung des Hegerings Neuenkirchen/Wettringen fand in der vergangenen Woche in der Gaststätte Fabry statt. Der Vorsitzende Holger Fiedler begrüßte die 48 erschienen Mitglieder sowie den Referenten Sven Lübbers vom Jägerlehrhof Jagdschloss Springe.  Nachdem die Jagdhornbläser des Hegerings die Versammlung eröffnete hatten, informierte Holger Fiedler die Mitglieder über einige aktuelle jagdpolitische Themen, wie die geplante Abänderung des sogenannten ökologischen Jagdgesetzes durch die jetzige Landesregierung.

Im Anschluss erfolgte die Ehrung langjähriger Mitglieder. Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden Rudolf Ahlert, Werner Cysaiz, Heinz Schiermann, Hans Schröder, Hermann van Dillen und Peter Kraft geehrt. Seit 40 Jahren ist Konrad Hambrügge Mitglied im Hegering und auf 25 Jahre Mitgliedschaft können Heinz Evers, Albert Feldkamp, Norbert Korthues und Bernhard Lastering zurückblicken.


Den Höhepunkt der Versammlung bildete der Vortrag von Sven Lübbers über die moderne Gänsejagd. Der Referent stellte verschiedene Methoden dar, um eine effektive Bejagung der sich immer weiter ausbreitenden Gänsepopulationen sicherzustellen. Gerade durch Gänse werden auch in dieser Region verstärkt Schäden an landwirtschaftlichen Flächen hervorgerufen. Lübbers zeigte auch verschiedene Möglichkeiten auf, wie das schmackhafte Wildbret am besten verwertet werden kann.

Arbeitseinsatz vom Hegering und NABU

Bereits Ende Februar fand in einer gemeinsamen Aktion zwischen dem Hegering Neuenkirchen-Wettringen und der Ortsgruppe des NABU Neuenkirchen/Wettringen eine Entkusselaktion der Heidefläche am Kaarwiesenweg statt. Bereits im vergangenen Herbst hatten die Mitglieder der NABU-Ortsgruppe den Birkenaufwuchs auf dem Gelände entfernt. Diese Fläche wurde als Ergänzung des vorhandenen Bestandes in 2003/04 in Kooperation zwischen den beiden Naturschutzverbänden angelegt. Es machte sich dort seit einiger Zeit Gehölzaufwuchs aus überwiegend Kiefern und Birken breit, welcher den Heidebestand bedrohte. Es ist von Zeit zu Zeit erforderlich, dass Sämlinge beseitigt werden, damit die für das Heidvenn namensgebende Landschaft erhalten bleibt.