Westnetz baut eine neue Umspannanlage an der Wettringer Straße in Neuenkirchen. Diese wird moderner Knotenpunkt der Energieversorgung in der Region. Das Herzstück der Anlage bilden zwei Transformatoren mit einer Leistung von 40 und 20 Megavoltampere (MVA).

Am Dienstagmorgen wurde der erste Transformator eingebaut. Spezialtieflader haben in der Nacht den etwa 90 Tonnen schweren Transformator zur Umspannanlage transportiert. Der rund zehn Meter lange, vier Meter breite und fünf Meter hohe Transformator wurde über ein Schwellengerüst mit Muskelkraft und Greifzügen auf das Fundament gezogen.

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Gepostet von innogy you & me am Sonntag, 15. April 2018

 

„Die Transformatoren sind das Herzstück der neuen Umspannanlage“, sagt Martin Diekmann, Projektleiter bei der Westnetz. „Zukünftig haben wir damit ausreichend Leistungsreserven, um den hier in der Region erzeugten Strom aus erneuerbaren Energien in die regionalen Verteilnetze und das Hochspannungsnetz einzuspeisen.“

Die Inbetriebnahme der Anlage soll voraussichtlich im Herbst erfolgen. Es werde zunächst Wettringen angeschlossen, da dort bereits die Vorbereitung für die Trassenverlegung laufen.


Am Dienstagabend informierte Dirk Steenblock von der Planungsstelle Metelen den Bauausschuss über die möglichen Trassenführungen für Neuenkirchen, so dass Neuenkirchen bis Ende 2019 angeschlossen werden könnte.

Dirk Steenblock (l.) stellte im Bauausschuss die Trassenführung für das neue Umspannwerk vor. | Foto: Stefan Klausing

 

https://mitteilungsblatt-online.de/2018/03/westnetz-investiert-fuenf-millionen-euro-in-neue-umspannanlage/