„In allen Kulturen und Religionen ist das Feuer ein bedeutungsvolles Symbol. Ganz besonders im Christentum. Es ist das Symbol des neuen Lebens“, begrüßte Pfarrer Antony Mooleparambit, Präses der katholischen Landjugendbewegung (KLJB), die Gäste am Ostersonntagabend auf einem Feld in Landersum. Die KLJB hatte in diesem Jahr mit viel Aufwand ein besonders großes Osterfeuer aufgestapelt, Toilettenwagen und Hinweisschilder zu den Parkplätzen aufgestellt, für Getränke, Grillwürste und eine richtig gute Osterfeuer-Osterfeier gesorgt – ein eingespieltes Team.

Der vom Regen noch feuchte Holzstapel zierte sich anfangs zu brennen, doch mit tatkräftiger Hilfe vieler Landjugendhände brannte er kurz darauf lichterloh. Mehrere hundert Neuenkirchener, besonders Familien mit Kindern, kamen am Ostersonntagabend zu dem jährlichen Brauch. Ein Erfolg für das Team um KLJB-Vorsitzenden Rolf Krümpel.

Zuvor hatte Pater Antony die eucharistische Osterfeuer-Andacht in St. Anna gehalten und den feierlichen Segen mit dem Allerheiligsten in der Monstranz erteilt. Die Jugendlichen brachten danach das Licht der Osterkerze mit auf den Berg. „Gott will, dass wir gut und sinnvoll leben mit einer Hoffnung, die über den Tod hinausgeht. Daran erinnert uns das Osterfeuer“, wies Pfarrer Anthony mit dem Lied „Halleluja, Jesus lebt“ auf die Auferstehung Christi hin, bevor er das Feuer entfachte.


Das war gegen Mitternacht schon ziemlich abgebrannt, aber es wärmte die letzten Besucher, die immer näher heranrückten. Es wurde ein schönes Ostersonntagabendfest mit der Familie oder unter Freunden. Behaglich, besinnlich, beschaulich – das Osterfeuer ist immer eine besondere Gelegenheit, sich außerhalb der täglichen Routine zu treffen, Gespräche zu führen, Kontakte zu knüpfen.

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