Samstagmorgen. Wunderschönes Wetter, euphorische Stimmung, betriebsame Atmosphäre. Nach acht Jahren Pause stand die JUNK-Gewerbeschau in Neuenkirchen einmal wieder in den Startlöchern. Und das mit prominentem Besuch: außer dem frisch gebackenen Bundesgesundheitsminister zerschnitten der Landrat Klaus Effing und Bürgermeister Franz Möllering das Band zur Eröffnung die Messe.

 „JUNK steht für Jungunternehmer in Neuenkirchen, die mit Innovation und Schaffenskraft ein Unternehmen gegründet haben oder mit Engagement und Weiterentwicklung ein Geschäft weiterführen“, eröffnete Bürgermeister Franz Möllering die JUNK-Gewerbeschau. „Gerade die Klein- und Mittelbetriebe geben Neuenkirchen ein Gesicht, wie man auf dieser Messe sieht. Bewährtes wird mit Kreativität und Mut weiter entwickelt, Neues wird hinzugefügt. Diese JUNK-Unternehmermesse ist ein Leuchtturm auf dem Weg der Gemeinde in die Zukunft“, so der Bürgermeister

„Wie machen die das?“

Landrat Klaus Effing schlug in die gleiche Kerbe: „Franz Möllering hat zu Recht betont, dass die klein- und mittelständigen Betriebe hier im Kreis Steinfurt das Rückgrad der Wirtschaft darstellen. Wir haben eine Arbeitslosenquote von 4,1 Prozent, das bundesweit ein Spitzenwert, und wir werden unter die vier Prozent rutschen. Das ist das Verdienst der Unternehmen, die hier heute ihre Produkte präsentieren – innovativ, wirtschaftlich stark und immer im Blick auf den Kunden“.

Jens Spahn, obwohl mittlerweile Bundesminister, hatte in Neuenkirchen fast ein Heimspiel: „Wir kennen das ja – man fährt oft an Gewerbegebieten vorbei und fragt sich dann: was machen die da eigentlich? Und wie machen die das? Hier zeigen die Betriebe einen Blick hinter die Kulissen und zeigen auch ihre Erfolge. Bei der letzten Neuenkirchener Messe war die Diskussion eine andere, mit über fünf Millionen Arbeitslosen. Mit vielen jungen Menschen, die keinen Ausbildungsplatz gefunden haben. Heute finden umgekehrt die Betriebe keine Azubis mehr. Da hat sich der Wind gedreht. Gerade auch wegen der familiengeführten Unternehmen im Münsterland wie denen hier auf der JUNK-Messe“. Er hoffe, dass er in Zukunft vielleicht in zehn bis 15 Jahren in Neuenkirchen auf der x-ten Messe in Neuenkirchen verkünden dürfe: „Et löppt. Un dat guat“.


Organisatorische Meisterleistung

Sonntagmorgen – genauso schönes Wetter, genauso schöne Stimmung, genauso schöne Atmosphäre. Landtagsabgeordnete Christina Schulze Föcking freute sich auf viele gute Gespräche auf der Messe. Und die Zeit nahm sie sich, sie besuchte alle – wirklich alle – 55 Stände persönlich. Sie haute Nägel in einen Balken bei Holz Brüggemann, sie aß Vanilleeis bei der Molkerei Naarmann und ließ sich alle Produkte erklären, wie auch die Elektrofahrräder bei den beiden Neuenkirchener Anbietern, alle Dienstleistungen bei Reiseanbietern, Banken, Kaufleuten. Und natürlich die Leckereien der Landfrauen.

Alle Politiker dankten den Organisatoren Chris und Jens Witthake sowie André Meyer für die grandiose organisatorische Leistung, diese Messe quasi im Alleingang zu organisieren.

Ausführlicher Bericht folgt.

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JUNK-Unternehmermesse 52.242051, 7.370120