Knapp 40 Zuhörer kamen am Dienstag in die Aula der Emmy-Noether-Schule. | Foto: Stefan Klausing

Der erwartete Protest blieb aus, dafür gab es am Dienstagabend eine sachliche Diskussion über die geplante „Schulmensa mit untergeordneter Nutzung für außerschulische Veranstaltungen“,  wie die Emmy-Mensa mit Veranstaltungshalle im Verwaltungs-Dukdus mittlerweile bezeichnet wird. Vertreter der Verwaltung und der Fachbüros stellten das Projekt der Nachbarschaft und einigen interessierten Bürgern in der Aula der Emmy-Noether-Schule vor.

Schallwerte werden unterschritten

Die Messpunkte für das Schallschutzgutachten wurden vorgestellt. | Foto: Stefan Klausing

Knapp 40 Neuenkirchener – darunter auch Vertreter einiger Ratsfraktionen – waren der Einladung gefolgt, um aus erster Hand zu erfahren, was an der Friedrich-Bülten-Straße 15 entstehen sollte. 


Architekt Marius Terbart von Schuster Architekten stellte den Entwurf vor und Schallschutzgutachter Jürgen Gesing vom Büro Wenker und Gesing stellte erstmals das vom Kreis geforderte Schallschutzgutachten vor. Das Ergebnis: bei Veranstaltungen nach 22 Uhr werden die vorgegeben Nacht-Werte von 55 Dezibel und 65 Dezibel (in den zulässigen Spitzen, etwa durch Rufen oder Türen zuschlagen) unterschritten, daher gebe es auch keine schallschutztechnischen Bedenken, so der Gutachter. Insgesamt acht Messpunkte in der unmittelbaren Nachbarschaft wurden dazu zugrunde gelegt.

Zweifel an der Schulmensa kamen bei den Zuhörern nicht auf – hier könnten künftig 500 Kinder in zwei Schichten beköstigt werden. Vielmehr lagen die Sorgen bei der Parkplatzsituation vor Ort und in den Nebenstraßen und für welche Veranstaltungen das Gebäude überhaupt genutzt werden könne.

Keine Bürgerhalle

Möllering klärte auf Nachfrage auch auf, dass bisher keine Rede von einer Bürgerhalle war. „Wir haben von Beginn an von einer Mensa/Veranstaltungshalle gesprochen, später den Begriff
sogar noch konkretisiert, jedoch nie von einer Bürgerhalle“, so Möllering. Dieser Begriff habe sich aber leider in der Bevölkerung verbreitet und daher sei es zu einigen Missverständnissen gekommen. „Es stand immer die Mensa im Vordergrund, mit der Möglichkeit, sie für Veranstaltungen nutzen zu können, gegen einen geringen Aufpreis“, so Möllering weiter.

Ausführlicher Bericht im Mitteilungsblatt.