Die neuen Sams der Emmy (v.l.): Justus Lücke, Julius Grottke, Merle Deitmer, Anna Beckwermert, Larissa Dique, Klaudia Ferra, Noyah Dique, Maria Fernströning (v.l., alle Jg. 9) | Foto: privat

In einem kleinen feierlichen Rahmen wurde den Schülerinnen und Schülern der Emmy-Noether-Schule in der vergangenen Woche eine Urkunde über die absolvierte SaM-Ausbildung überreicht. SaM bedeutet Schüler als Multiplikator. Die Jugendlichen beschäftigten sich über ein Jahr lang mit den Themen: Soziale Kompetenzen, Gewalt und Mobbing und Sucht und Drogen.

Ihre Aufgabe ist es, ihr Wissen durch Projekte umzusetzen und Ansprechpartner für Gleichaltrige an ihrer Schule zu sein. Darüber hinaus haben Sie verschiedene Hilfesysteme, wie die Jugend- und Drogenberatung (Aktion Selbsthilfe e.V.) Rheine, das Jugendzentrum Mc Fly, das Kreisjugendamt Steinfurt und die Schulsozialarbeit der Emmy-Noether-Schule kennengelernt. Die Ausbildung wurde von den Mitarbeitern dieser Träger durchgeführt. Die SaMs zeigten viel Einsatz und Motivation. Ein Großteil der Ausbildung fand in ihrer Freizeit statt.


Auch in 2018 wird eine weitere Gruppe ausgebildet. Engagierte und interessierte Jugendliche des 8. Jahrgangs konnten sich bereits bewerben. Die neue Ausbildung startet im November. Die Ausbilderinnen Lisa Wottke, Maresa Vorbrink und Nadine Wolters freuen sich mit den fertig ausgebildeten SaMs über die Urkunde und blicken gespannt auf die nächste Generation. Projekte an den Schulen werden begleitet von den Schulsozialarbeitern Julia Scheinert und Dirk Tebbe, die mit Hilfe der SaMs bereits einige Projekte und Aktionen zu den Themen umgesetzt haben.

Besonderes Highlight der Schulung ist jedes Mal die dreitägige Abschlussfahrt nach Köln. Diese wird vom Förderverein der Schule und vom Kreisjugendamt bezuschusst, die somit Prävention im Jugendbereich unterstützen.