An zehn Stationen aus den Bereichen Physik, Biologie, Technik und Informatik probierten sich Viertklässler der umliegenden Grundschulen an zwei Nachmittagen unter Anleitung von Schülern der AG Naturwissenschaften der Jahrgänge 9 und 10 an der Emmy-Noether-Schule (ENS) aus.

Experimentieren, Bauen, Entdecken

An diesen, schon zur Tradition gewordenen, Nachmittagen konnten die Gäste eigenständig experimentieren, bauen oder entdecken. So entstanden geschichtete Kunstwerke aus Flüssigkeiten wie Öl, Spülmittel und Glycerin wie von Geisterhand. Auch bauten die Viertklässler selbst Brücken und stellten fest: „Die hält was.“ An einer anderen Station wurde mit elektrischen Strom experimentiert und wortwörtlich Feuer gefangen. Das Stereoskopieren faszinierte die Gäste ebenso, denn so erhielten sie Bilder mit einem räumlichen Eindruck von Tiefe, der physikalisch eigentlich nicht vorhanden ist.


Wer an diesem Nachmittag Langeweile hatte, ist selbst schuld. „Deutschland lebt von den MINT-Berufen. Leider interessieren sich immer weniger Kinder und Jugendliche für diese Fächer. Mit Hilfe dieser Tage soll das geändert werden. Wir wollen Freude am eigenständigen praktischen Experimentieren, Entdecken und Herstellen von Gegenständen wecken“, sagte Gerrit Upmeier, Naturwissenschaftler und Organisator dieser Veranstaltung.