Pünktlich zum Dienstschluss machten sich die Mitarbeiterinnen der Gemeinde am Donnerstag (Altweiber) auf den Weg zu Bürgermeister Franz Möllering, nachdem diese bereits zum Mittag ausgestempelt hatten und sich in ihr Kostüm geworfen haben. In diesem Jahr fiel die Wahl auf den Pantomimen, doch ganz so still, wie man es von dem stummen Gesellen kennt, war es dann doch nicht. 

Mit Pfeifen und Tröten marschierten sie vom Bauhof zum Rathaus und schließlich standen sie allesamt vor dem Bürger. Dieser wartete geduldig in seinem Dienstzimmer.  Von den anderen Männern des Rathauses fehlte – fast – jede Spur. Zur Verstärkung stand die stellvertretende Bürgermeisterin Jutta ten Winkel parat – wem sie letzen Endes allerdings mehr geholfen hat, ließ sich im Nachhinein nicht mehr feststellen. 


Doch als dann die erste Schere gezückt wurde, schafften es die Pantomimen doch wenigstens ein paar Sekunden stumm zu sein, bevor sogleich wieder gekichert, gelacht und gefeiert wurde. Insgesamt waren drei Scheren nötig, bis Möllerings beste Krawatte schließlich ab war. 

Gut gelaunt mit neuen Trophäen ließen die „Rathaus-Weiber“ den Abend sicherlich noch lange ausklingen.

Die Damen des Rathauses haben an Altweiber wieder kräftig gefeiert. | Foto: Stefan Klausing