Im Sieben-Jahresvergleich sind die Straßenreinigungsgebühren wieder auf dem Niveau des Jahres 2013 angekommen. | Grafik: Gemeinde

Michael Röwert stellte das Zahlenmaterial vor. | Foto: Heuermann

Jede Menge Zahlen wurden am Montagabend in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses vorgestellt. Auf den ersten Blick verwirrend, doch schaut man sich die Zahlen mal genauer an, dann wird man schnell feststellen, dass Michael Röwert, Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung und stellv. Geschäftsführer der Gemeindewerke Neuenkirchen, seine Hausaufgaben erfolgreich gemacht hat und den Mitgliedern des Ausschusses „das Zahlenspiel“ in Form einer Präsentation vorgetragen hat.


8,05 Euro mehr pro Jahr

Im Ergebnis muss ein Vier-Personen-Haushalt im kommenden Jahr rund 8,05 Euro jährlich mehr bezahlen (siehe Grafik) für die Niederschlagswassergebühr, Schmutzwassergebühr, Straßenreinigung und Abfallbeseitigung. Das macht eine monatliche Mehrbelastung im Beispiel in Höhe von 0,67 Euro (+1,48%). Verantwortlich ist die Senkung im Bereich der Niederschlagswassergebühr von 71,40 Euro auf 62,90 Euro. Erfreulicherweise konnten auch die Schmutzwassergebühren von 282,24 Euro auf 270,21 Euro gesenkt werden. Dagegen schlagen die Straßenreinigungsgebühren bei einer Beispielgröße von 25 Metern Anliegerstraße mit 48,50 Euro zu Buche (2019: 36 Euro). Durch die Erhöhung der Deponiegebühren werden für das Jahr 2020 für eine 80 Liter Restmüll und Biotonne 170,20 Euro berechnet (2019: 154,12 Euro).

Mindererlöse beim Altpapier und Wertstoffhof

Auch sind Mindererlöse bei der Verwertung von Altpapier und beim Wertsthoffhof zu verzeichnen. Die Erhöhung fällt somit moderat aus. „Die vorgetragenen Zahlen brauchen den landesweiten Vergleich nicht zu scheuen, gleichwohl müssen wir darauf achten, dass wir die Kosten im Griff behalten“, so Nico von Royen (CDU). Im Ergebnis muss die Gemeindeverwaltung die entstehenden Kosten an die Gebührenzahler weitergeben. Dabei zu berücksichtigen ist auch, dass die Straßenreinigungsgebühren in den letzten Jahren gesunken sind.