Daniel Feiting vor dem Rathaus

Daniel Feiting vor dem Rathaus | Foto: CDU

Jetzt ist es raus: Mit einem gemeinsamen Vorschlag von Vorstand und Fraktion hat sich die CDU Neuenkirchen auf einen gemeinsamen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 13. September verständigt und wird diesen in der Mitgliederversammlung am 19. März zur Wahl vorstellen. Erst durch das Votum der Mitglieder ist er dann der offizielle Bürgermeisterkandidat.

Daniel Feiting hat seinen Hut in den Ring geworfen und wurde am Samstag mit einer „überragenden Mehrheit“ zum Bürgermeisterkandidaten gewählt. Mit ihm standen drei weitere qualifizierte Bewerber zur Wahl. Die Wahl verlief nach Aussagen des Fraktionsvorsitzenden Nico von Royen „in einem fairen Prozess und gesundem Wettbewerb“.

Geeigneter Kandidat

Die Vorsitzende des Ortsverbandes Lea-Helene Kaumanns sieht in Daniel Feiting einen geeigneten Kandidaten für das Bürgermeisteramt. „Daniel Feiting ist sehr nahbar, super vernetzt und gehört nicht zum CDU-Establishment. Er ist noch relativ neu auf der CDU-Bühne und somit in der Politik das neue Gesicht, mitten aus Neuenkirchen.“

Daniel Feiting ist 40 Jahre jung, verheiratet und hat vier Kinder. Er ist in St. Arnold geboren,  nach der Grundschule hat er das Arnold-Janssen-Gymnasium besucht und im Jahr 2000 das Abitur gemacht. Sein Lehramtsstudium in den Fächern Geschichte, Katholische Theologie und Mathematik absolvierte er anschließend in Münster an der Westfälischen Wilhelms-Universität. 1992 ist er dann für acht Jahre nach Wettringen gezogen. Im Jahre 2000 stand der Umzug nach Münster an, dort wohnte er bis 2006. Da die Familie in Neuenkirchen fest verwurzelt ist, zog es Daniel Feiting dann wieder zurück in die Heimat. Seit 2015  ist er Lehrer an der Emmy-Noether-Schule und dort unter anderem zuständig für den Bereich der Digitalisierung. Als Lehrer hat Feiting in der Vergangenheit natürlich immer gute Kontakte zur Politik gehabt.


Mixtur in der CDU

Der Familienvater kennt die Fragen und Sorgen, die die Leute umtreiben, war er doch neun Jahre Fußballtrainer beim SuS Neuenkirchen; aktuell ist er Vorsitzender des Pfarreirats. Zu seinen Hobbys zählen Rennradfahren, Fußball und Angeln. Seit August 2019 ist der Bürgermeisterkandidat Mitglied in der CDU, am 28. Januar ist er zum Beisitzer im Vorstand gewählt worden. Er liebt die Mixtur in der CDU Neuenkirchen und sieht einen guten Rückgrat in der Partei und neue Impulse, nicht zuletzt auch durch ein junges Team an seiner Seite.

„Ich möchte mich einbringen in Neuenkirchen“, war sein Antrieb, aktiv in die örtliche Politik einzusteigen. Die Entscheidung, für das Bürgermeisteramt zu kandidieren, war ein fließender Prozess für ihn und wurde gestützt durch viele Gespräche mit der Familie. Die Bedingung war, dass seine Frau und die Familie zu 100 Prozent hinter seiner Entscheidung stehen, zu kandidieren. „Ich bin tatsächlich gerne Lehrer, aber Bürgermeister ist dann doch noch eine Schüppe mehr als Dorflehrer“, stellte Feiting heraus.

Wahlkampf als Herausforderung

Beim Pressegespräch am Sonntag kam direkt der Eindruck auf, dass der Wahlkampf eröffnet ist. Nico von Royen besänftigte diese Auffassung und betonte, „dass eigentlich immer Wahlkampf ist. Wichtig ist, vor Ort zu sein, um mit den Menschen zu sprechen.“ Feiting sieht den bevorstehenden Wahlkampf als eine echte Herausforderung, hat er doch seinen Vollzeitjob als Lehrer zu verrichten. 

Jetzt habe er ein gutes Bauchgefühl, die letzten Tage habe er jedoch wenig geschlafen. Als zukünftiger Bürgermeister wolle er „nicht sein Fähnchen in den Wind hängen“, sagte er am Sonntag. Feiting schätzt das Ehrenamt und lobt das persönliche Engagement aller, die sich in der örtlichen Politik aktiv beteiligen, unabhängig von der Partei.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Freitag in der Print-Ausgabe des Mitteilungsblatts.