Willi Brüning kandidiert für das Bürgermeisteramt in Neuenkirchen. | Foto: Heuermann

Paukenschlag beim Spurt auf das Bürgermeisteramt

Jetzt ist es raus: Die SPD Neuenkirchen wird keinen eigenen Kandidaten zur Bürgermeisterwahl am 13. September stellen. Dies teilte Uwe Fischer, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Neuenkirchen, telefonisch mit. Die Person, die für diesen Posten vom Parteivorstand  den Mitgliedern der Partei vorgeschlagen werden sollte, hat während der Pandemie die Kandidatur zurückgezogen. „Aus persönlichen Gründen“, wie Uwe Fischer sagte.

Willi Brüning will’s wissen

Doch seit Mittwoch gibt es einen neuen Bewerber für dieses Amt: Willi Brüning, 53 Jahre, verheiratet, drei Kinder, in St. Arnold aufgewachsen, ist selbständig tätig in seinem Bauplanungsbüro und strebt nun als unabhängiger, parteiloser Kandidat das Bürgermeisteramt als Nachfolger von Franz Möllering im Rathaus an. Auf die Unterstützung seiner Kandidatur durch den SPD-Ortsverein und den neu gegründeten Ortsvereins der FDP kann er sich sicher sein. Im persönlichen Gespräch mit dem Mitteilungsblatt machte Willi Brüning deutlich, dass er „unabhängig und parteilos“ in den bevorstehenden Wahlkampf zieht.


Die Entscheidung ist Willi Brüning nicht leicht gefallen, jedoch kann er auch auf seine Familie zählen, die geschlossen hinter ihm und seiner Entscheidung steht. Jetzt möchte er sich voll und ganz für Neuenkirchen einsetzen und „was bewegen“. Viel Zeit bleibt ihm nicht mehr für den Wahlkampf. Der Kandidat sieht das sportlich, war er doch rund zehn Jahre 1. Vorsitzender des TuS St. Arnold (2009 bis 2019) und ist begeisterter Tennis- und Fußballspieler, der immer noch aktiv in seiner Freizeit beim TuS spielt.

Ein ausführlicher Bericht folgt in der nächsten Ausgabe des Mitteilungsblattes.