Freuen sich über die Testphase für den neuen E-RTW (v.l.): Christoph Spandau und Tilo Sigeneger, Geschäftsführer der WAS, Dr. Martin Sommer, kommissarischer Behördenleiter des Kreises Steinfurt, und Roman Beunink, Wachleiter der Rettungswache Ochtrup. | Foto: Kreis St einfurt

 

Weltpremiere im Kreis Steinfurt: Als erster Träger eines Rettungsdienstes testet der Kreis Steinfurt ab sofort den weltweit ersten 5-Tonnen-Elektro-Rettungswagen im Echtbetrieb. Der E-RTW-Prototyp, den die Firma Wietmarscher Ambulanz- und Sonderfahrzeug GmbH (WAS) jetzt für eine längere Testphase an den Kreis übergeben hat, wird so erstmalig praxisnah im Rettungsdienst auf Herz und Nieren geprüft.

„Der Kreis Steinfurt hat das Angebot der Firma WAS natürlich sehr gerne angenommen. Ich freue mich über diese einmalige Gelegenheit und bin sehr gespannt auf die Erfahrungswerte“, erklärte Dr. Martin Sommer, kommissarischer Behördenleiter des Kreises Steinfurt, bei der Übergabe des Fahrzeugs.


Backgroundfahrzeug immer in unmittelbarer Nähe

Christoph Spandau (v.l.) und Tilo Sigeneger, Geschäftsführer der WAS, erläuterten Dr. Martin Sommer, kommissarischer Behördenleiter des Kreises Steinfurt, die Vorzüge des neuen Fahrzeugs. | Foto: Kreis St einfurt

Der Kreis setzt den E-RTW ausschließlich als Rettungswagen ein und besetzt ihn mit Personal der Feuer- und Rettungswache Ochtrup. Während der Testphase steht bei jedem Einsatz ein RTW als Backgroundfahrzeug in unmittelbarer Nähe zum Einsatzort zur Verfügung, um die Einsatzbereitschaft und Sicherheit der Bevölkerung jederzeit zu gewährleisten. Dieses Fahrzeug begleitet die Einsatzfahrten ohne zusätzliches Personal und ohne Sondersignal, im Bedarfsfall wechselt das Personal den Rettungswagen. Die Ausstattung und Medizintechnik im Testfahrzeug ist dieselbe, die auf allen Fahrzeugen des Kreises Steinfurt vorgehalten wird. Das Fahrzeug hat eine Reichweite von 200 Kilometern, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 120 km/h.