Der Krisenstab arbeitet mit Hochdruck an Eindämmung des Coronavirus. | Foto: Adobe Stock

Krisenstab arbeitet mit Hochdruck an Eindämmung des Coronavirus

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen im Kreis Steinfurt ist inzwischen auf 80 gestiegen. Die Bevölkerung muss derzeit viele Einschränkungen hinnehmen, das gesellschaftliche Leben steht fast still. Landrat Dr. Klaus Effing wirbt für eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung für die notwendigen Maßnahmen der Behörden: „Es gehört in Zeiten wie diesen dazu, Verantwortung zu übernehmen. Hierbei geht es auch um Solidarität mit den Menschen unter uns, für die eine Infektion schwer verlaufen würde. Jeder und Jede kann dabei helfen, eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern.“

Unbedingt Ruhe bewahren

Dabei gelte es, Ruhe zu bewahren, aber gleichzeitig auch strikt die Hygiene- und Verhaltensregeln, insbesondere in Quarantäne und Isolierung, zu beachten: „Wer diese nicht einhält, schadet seinen Mitmenschen und macht sich zudem strafbar“, erinnert der Landrat.

Die Kreisverwaltung mit ihrem Krisenstab verfolgt weiterhin das Ziel, dass die Menschen im Kreisgebiet bestmöglich geschützt werden. „Der Kreis Steinfurt – allen voran unser Gesundheitsamt und unsere Einsatzkräfte – arbeitet rund um die Uhr und mit Hochdruck daran, die Ausbreitung des Coronavirus in unserer Region einzudämmen“, sagt Effing.


Zusammenarbeit mit den Kommunen ist sehr gut

Die Zusammenarbeit mit den Kommunen im Kreisgebiet zur Eindämmung des Virus sei sehr gut: „Wir haben dasselbe Ziel und helfen uns, wo es nur geht“, so Effing. Deshalb sei es auch selbstverständlich für ihn gewesen, die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister mit einem abgestimmten Entwurf für die Allgemeinverfügung zu unterstützen, mit der die Städte und Gemeinden regeln können, welche Einrichtungen etc. zur Verhütung der Weiterverbreitung von SARS-CoV-2 Virus-Infektionen geschlossen werden.

Unkonventionelle Lösungen finden

„Es reicht aber nicht, wenn die Behörden Entscheidungen treffen und Maßnahmen anordnen“, betont Effing. Wichtig sei, dass beispielsweise Arbeitgeber ihre Haltung der Situation anpassen und auch unkonventionelle Lösungen finden. Zu vermeiden sei, dass aufgrund der Schließung der Schulen und Kitas dringend benötigtes medizinisches Personal ausfalle. „Viele Frauen arbeiten bei uns in Arztpraxen, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen in Teilzeit, werden aber in der Zeit überaus dringend gebraucht“, nennt Effing ein Beispiel. Er ermuntert die Arbeitgeber der Ehepartner, auf diesen dringenden Bedarf zu reagieren, beispielsweise indem der Mann zu Hause arbeite oder Überstunden abbaue, während die Ehefrau arbeite.

Im Internet hat der Kreis Steinfurt umfangreiche Informationen über das Coronavirus unter www.kreis-steinfurt.de bereitgestellt.