Die kleine Amy hatte Glück im Unglück dank ihres Fahrradhelms. | Foto: Polizei

Kreis Steinfurt (ots) – Ein Fahrradhelm verhindert zwar keine Verkehrsunfälle, er mindert aber die Unfallfolgen. Das möchte die Polizei im Kreis Steinfurt anhand eines Verkehrsunfalls erneut verdeutlichen. Die 11-jährige Amy aus Rheine-Mesum war am Nachmittag des 18. April mit ihrem Fahrrad Richtung Elte unterwegs. An der Kreuzung Dechant-Römer-Straße/B481/Brückenstraße blieb sie zunächst vor der roten Ampel stehen. Als diese für sie Grünlicht zeigte, fuhr Amy mit ihrem Rad über die Straße. Dort kollidierte sie mit einem aus Rheine kommenden Auto, dass auf der B 481 Richtung Emsdetten unterwegs war.

Auf die Motorhaube geschleudert

Amy wurde zunächst auf die Motorhaube und anschließend mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe geschleudert. Ihr Glück: Sie trug ihren neuen Fahrradhelm, den sie erst eine Woche vorher zu Ostern geschenkt bekommen hatte. Der Helm selber weist durch den Unfall einen kleinen Riss auf. Der Notarzt vor Ort bestätigte der Mutter, die mit ihrer Tochter zusammen unterwegs war, dass der Helm wohl das Leben von Amy gerettet hat. Den alten Fahrradhelm von Amy behält die Familie als Erinnerungsstück in Ehren. Und einen neuen Helm hat sie natürlich auch schon.


Die Polizei appelliert in diesem Zusammenhang noch mal an alle Radfahrer: Tragen Sie einen Helm. Der kann Sie vor schweren Verletzungen schützen oder im besten Fall sogar Ihr Leben retten.