Der Anbau geht gut voran, diese Woche sollen bereits die neuen Fenster eingebaut werden. | Foto: Stefan Klausing

Die kalte Jahreszeit neigt sich dem Ende, die Tage werden endlich sonniger und am ehemaligen Seecafé toben sich die Handwerker aus, damit passend zum Sommer „Solos Ewige Liebe“ eröffnen kann.

Der alte Außenbereich ist verschwunden, um für den erweiterten Innenraum Platz zu machen. Das Dach ist bereits fertig, die neuen Fensterfronten sollen diese Woche folgen.
In der Winterpause wurde im Innern fleißig umgebaut. Im Obergeschoss sind Büros und Sozialräume geschaffen worden, im Erdgeschoss gibt es nun eine großzügige Küche, eine Spülstraße und einen größeren Kühlraum. Auch die Luftzufuhr für den zentralen Kamin ist bereits im neuen Fundament eingebaut ebenso wie die Fußbodenheizung.

Gut im Zeitplan

Der neue Anbau im Erdgeschoss. Das Rohr ist die Luftzufuhr für den Kamin. | Foto: Stefan Klausing

„Wir sind mit unseren Arbeiten im Zeitplan“, erklärt Willi Brüning beim Rundgang durch die Baustelle. Er ist mit seinem Büro MB-Plan für den Umbau zuständig. Verzug durch die Witterung habe es nicht gegeben, auch nicht durch die Genehmigungsphase der Bauanträge. „Das hat alles wunderbar funktioniert“, lobt Brüning die Verwaltung. Zwar fehlten in der vergangenen Woche noch ein paar Leitungen, „aber die werden rechtzeitig eingezogen, bevor es drinnen weitergeht“, so Brüning.


Sobald die neuen Fenster drin sind und die alten im Innern entfernt wurden, soll der Estrich in den neuen Anbaubereich kommen – die einzige Unbekannte in der Gleichung. „Wie lange der Estrich zum Trocknen braucht, kann man nicht auf den Tag genau kalkulieren“, erklärt Brüning. Realistisch wären in der Größenordnung etwa vier Wochen. Erst danach folgt dann der Innenausbau. Boden- und Wandbeläge, die große Theke im Hauptteil des Cafés, Tische, Stühle, Deko – fast alles steht schon auf Abruf. Ob eine Eröffnung allerdings noch im Mai erfolgen wird, kann Brüning nicht sagen, da ein anderes Büro für den Innenausbau zuständig ist. „Realistischer ist eher der Juni“, so Brünings Einschätzung.

Bald ein Bierchen trinken

Hat man im Winter von den Arbeiten im Innern kaum etwas mitbekommen, sorgt das Treiben auf der Baustelle nun für deutlich mehr Aufmerksamkeit. Zwei Radfahrer, die vor dem Bauzaun halt gemacht haben, rätseln schon, wie das Café denn mal aussieht, wenn es fertig ist. „Das sieht auf jeden Fall gewaltig aus, was hier gemacht wird“, so einer der Radfahrer. „Ich freue mich schon, wenn wir auf unserer Runde hier wieder ein Bierchen trinken können“, ergänzt der Wettringer.

Auch die Jogger und Walker diskutieren den Baufortschritt, schließlich kommen sie regelmäßig dort vorbei. „Lange dachte ich ja, das geht nicht voran, aber jetzt machen die Handwerker ja große Fortschritte“, berichtet eine Neuenkirchenerin.

Von der neuen Dachterasse hat man einen schönen Blick über den Offlumer See. | Foto: Stefan Klausing

 

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