Karl Wening begutachtet die neue Fahrbahndecke. | Foto: Stefan Klausing

Rund 120.000 Euro hat die Gemeinde in die Sanierung der ländlichen Wege gesteckt. Nachdem im vergangenem Jahr die Sanierung aufgrund überteuerter Angebote ausgefallen ist, hat das Bauamt nun frühzeitig die Maßnahmen ausgeschrieben und beauftragt. „Dadurch konnten wir einen guten Preis erzielen und haben uns mit dem frühen Termin vor die anderen Kommunen gesetzt“, erklärt Karl Wening (Bauamt) im Gespräch. Neben den gut drei Kilometern Wirtschaftswegen, wurde auch der Radweg entlang des Haarweges (weitere 65.000 Euro) und die Zufahrt zur Kita Hoppetosse mit ausgeführt. So konnten die Kosten für die einzelnen Abschnitte verhältnismäßig gering gehalten werden.

Zwischen den beiden Fahrbahndecken liegen rund 20 Jahre. | Foto: Stefan Klausing


„Wir arbeiten bei der Auswahl der zu sanierenden Wirtschaftswege eng mit dem Landwirtschaftlichen Ortsverein zusammen“, erklärt Wening bei der Fahrt nach Landersum. Dort wurden zwei Wege ausgebessert. Bei der Gelegenheit, bekommt man einen direkten Vergleich zu Wegen die vor rund 10 und 20 Jahren erneuert wurde und immer noch gut in Schuss sind.
„Man muss natürlich bedenken, dass die Wege auch von anderen Verkehrsteilnehmern in Anspruch genommen werden – Anwohner und Radfahrer zum Beispiel“, erklärt Bürgermeister Franz Möllering. Er selbst sei auf die ländlichen Wege angewiesen, um nach Hause zu kommen. Schließlich seien die Wege nicht exklusiv für die Landwirtschaft gebaut, „sondern verbinden die Hauptverkehrsstraßen“, so Möllering weiter.

Die Verwaltung selbst, sieht sich sehr gut aufgestellt, was den Sanierungszyklus der ländlichen Wege angeht. „Wir haben keine großen Schäden und versuchen die Wege nacheinander zu erneuern“, so Wening. Sorgen bereiten jedoch die ständig zunehmenden Achslasten der landwirtschaftlichen Geräte. „Das müssen wir natürlich im Auge behalten, da die Abnutzung dadurch natürlich deutlich höher ist“, so Möllering weiter.

Eine Erhöhung der Grundsteuer A (landwirtschaftliche Flächen), wie es bereits in anderen Kommunen erfolgt ist, hält Möllering nicht für nötig. „Durch unserer Straßennetz fließt der Verkehr gut in alle Hauptrichtungen“, so Möllering. Einzig die Verbindung zwischen Salzbergener und Ochtruper Straße über den Dörper Berg sehe er problematisch. „Das haben wir aber auf dem Schirm“, so Möllering.

Die ländlichen Wege wurden ausgebessert in:

  • Offlum (93 + 94)
  • Dorfbauerschaft 7
  • Rote Erde (am Tierheim vorbei)
  • Landersum K66 bis Nummer 31
  • Landersum K66 bis Nummer 2

Sowie der Radweg entlang des Haarweges angelegt und die Auffahrt zur Kita Hoppetosse