Wie kommt der Strom zur Haltestelle? Alternativen gibt es auf alle Fälle! | Karikatur: H. Schwarze Blanke

Den Schülern im Außenbereich könnte künftig ein Licht aufgehen, zumindest ist das der Wunsch einiger Eltern. Im Verkehrsausschuss haben die Politiker nun 7500 Euro in die Haushaltsplanung 2018 eingebracht. Mit dem Geld sollen zunächst verschiedene technische Möglichkeiten getestet werden, erläuterte Karl Wening vom Bauamt. Denn die rund 30 Schulbushaltestellen liegen in den Bauernschaften Offlum, Sutrum-Harum, Landersum, Dorfbauerschaft und Rote Erde selten in Nähe der öffentlichen Stromversorgung, beziehungsweise sei eine Anbindung nur mit erheblichem Aufwand zu leisten.


Daher wolle die Verwaltung Solarleuchten installieren (rund 1500 Euro pro Stück). Dies sei aber nicht an allen Stellen möglich, da durch Beschattung auch eine Solarleuchte nicht funktionieren würde, so Wening weiter. Dort müsse man über Alternativen, wie etwa Batteriebetrieb, nachdenken. Auch sei denkbar, Strom von nahegelegenen Höfen zu bekommen, dies bedarf der Absprache im Einzelfall.