Jahresbericht 2018_Finanzen

Zum Jahresanfang hat die Gemeindeverwaltung wieder ein paar Statistiken per Stichtag 31. Dezember 2018 herausgegeben. Darin zeigt sich unter anderem im Bereich Finanzen, dass die Gewerbesteuererträge geringer ausfallen, als noch Mitte November prognostiziert. Auch jetzt steht das finale Ergebnis noch nicht fest, da sich durch Steuererklärungen, Gewerbeabmeldungen oder Insolvenzen noch Änderungen ergeben können, betonte Kämmerer Markus van der Zee in den vergangenen Ausschusssitzungen. Dennoch ist der Gewerbesteuerertrag mit 8.167.257 Euro der höchste der vergangenen Jahre. Dazu sinkt die Verschuldung der Gemeinde weiter konstant und beläuft sich auf 2.819.709 Euro und somit die Pro-Kopf-Verschuldung auf 200 Euro pro Einwohner.

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Weniger Bauten

Beim Bauamt sind die Baugenehmigungen und Genehmigungsfreistellungen im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. 134 Genehmigungen wurden erteilt. Zurückgegangen seien vor allem die Wohnhäuser sowie sonstige Bauten (Umbauten, Carport oder ähnliches), die Zahl der gewerblichen Bauten ist jedoch zum Vorjahresvergleich gestiegen.
Bei den Zahlen aus dem Sozialamt zeigt sich, dass die Ausgaben für die Grundsicherung für Arbeitssuchende (ALG II, 3.491.000 Euro), Sozialhilfeleistungen und Grundsicherung im Alter (752.274 Euro) sowie Leistungen nach dem Asylbewerberleitungsgesetz (1.200.442 Euro) rückläufig sind. Gestiegen sind die Leistungen nach dem Wohngeldgesetz um 12.674 Euro auf 260.692 Euro. Ebenso rückläufig sind die Bedarfsgemeinschaften nach Sozialgesetzbuch (SGB) II und SGB XII. Insgesamt hat sich aber die Anzahl der Personen in den Bedarfsgemeinschaften reduziert.

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Mehr Kinder

Gestiegen sind hingegen in den vergangenen Jahren die Anzahl der Kinder in den Neuenkirchener Kindergärten. Zum Jahresende waren 601 Kinder gemeldet, darunter 178 in der U3-Betreuung.

 

Neuenkirchen wächst weiter – 14.123 Einwohner zum Jahresende