Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle. | Foto: Heuermann

Am Freitagmorgen wurde die Freiwillige Feuerwehr Neuenkirchen um ca. 5.50 Uhr zu einem Zimmerbrand am Pastorskamp alarmiert. Die Bewohner aus der Nachbarwohnung wurden durch den Rauchmelder auf den Brand aufmerksam und verständigten die Feuerwehr. Da die Einsatzstelle direkt gegenüber dem Feuerwehrgerätehaus war, rückte in Zeiten der Corona-Krise nur ein Tanklöschfahrzeug mit wenigen Feuerwehrkräften besetzt aus. Aufgrund der geringen Entfernung eilten die anderen Kameradinnen und Kameraden zu Fuß zur Einsatzstelle. Der Einsatzleitwagen blieb direkt draußen vor der Wache stehen. 

Brand schnell unter Kontrolle

Mit der Handspritze bewaffnet gingen unter schwerem Atemschutz die Wehrleute ins Haus und konnten den Brand im Badezimmer schnell unter Kontrolle bekommen. Zunächst hieß es von Seiten der Polizei, das aus bislang ungeklärter Ursache eine Waschmaschine oder ein Trockner in Brand geraten sei. Kurz darauf sagte uns der Einsatzleiter der Feuerwehr, dass es möglicherweise doch etwas anders sei, was dort gebrannt habe, das müssen nun die Ermittlungen der Polizei ergeben. Bei dem Brand entstand nach ersten Angaben nur geringer Sachschaden. Zwei Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung wurden mit dem Rettungstransportwagen in das Mathias-Spital nach Rheine gebracht.


Corona-Maßnahmen haben gegriffen

Einsatzleiter und Wehrführer Ralf Stoltmann betonte an der Einsatzstelle, „dass die Maßnahmen in Verbindung mit der Corona-Krise bei diesem ersten größeren Einsatz erfolgreich waren, zum Beispiel das Einhalten des Abstands und sowie das Ausrücken der nur nötigsten Einsatzkräfte, die Überlegungen haben gut gegriffen“. Im Umkleidebereich des Feuerwehrgerätehauses ist die Einhaltung eines größeren Abstands schwierig, gleichwohl gehört auch dieses zu den Vorsichtsmaßnahmen. Entsprechend der eigenen Sicherheit wurden die Wehrleute, die nicht mehr für den Einsatz benötigt wurden, zurück zur Wache geschickt.

Bei dem Zimmerbrand wurden zwei Personen verletzt und ins Krankenhaus gebracht. | Foto: Heuermann