Das Vereinsheim des Tanzkorps Rote Husaren Neuenkirchen stand am Montagabend auf dem Übungsplan der Freiwilligen Feuerwehr Neuenkirchen. Dabei sollte die Evakuierung der Tänzerinnen und Tänzer aus dem Obergeschoss auf drei Wegen geprobt werden: durch das „verrauchte“ Treppenhaus (mit Fluchthauben), über die fest installierte Rettungsleiter und eine durch die Feuerwehr vorgenommene Steckleiter durch ein Fenster – eine Herausforderung für alle Beteiligten. 

Schließlich ist es nicht einfach für den ein oder anderen aus einem Fenster auf einer Leiter ins Freie zu klettern. An diesem Abend hatte das Tanzkorps alle Aktiven der Alterklassen Jugend, Junioren und Ü15 mobilisiert, damit jeder einmal den Ausstieg aus dem Fenster proben konnte, damit im Ernstfall alles reibungslos klappt. Im Vorfeld waren die Trainerinnen – die am Montag auch über die Leiter gerettet wurden – durch den stellvertretenden Wehrführer und Übungsverantwortlichen Rolf Bücker in die fest installierte Rettungsleiter eingewiesen worden.


An der Übung nahmen 42 Feuerwehrfrauen und -männer teil, sowie knapp 100 Rote Husaren, die sichtlich Spaß an der Übung hatten – auch wenn der erste Schritt auf die Sprosse etwas Mut bedeutete.