Es war gleich eine doppelte Premiere am Freitagabend in der neuen Aula des Arnold-Janssen-Gymnasiums (AJG), denn die Premiere des Musicals „Bittersüß“ war die erste öffentliche Veranstaltung in den neuen Räumen. Mit rund 350 Gästen war die Aula auch ausverkauft, am Samstagabend folgt die zweite Vorstellung – ebenfalls vor ausverkauften Rängen. 

Aufgeführt wurde das Musical von Schülern der Mittelstufe (Jahrgänge 7-11), unterstützt von ehemaligen Schülern in der Band und zahlreichen Lehrern in Gastrollen oder hinter den Kulissen. Damit knüpft die Mittelstufe in der Aula an die Erfolge der „großen“ AJG-Musicals in der Stadthalle an und steht denen in nichts nach. Auch Bürgermeister Franz Möllering war mit Frau Maria Premierengast: „Da steckt schon viel Potential drin, ich freue mich schon auf weitere Veranstaltungen.“


Und so dankten es die Zuschauer mit stehenden Ovationen und die „Bitter“-Besetzung mit einer Zugabe der neuen Schulhymne „Schritt für Schritt“, welche eigens für die AJG-Adadaption  geschrieben wurde. Am Samstag steht die „Süß“-Besetzung auf der großen Bühne in der neuen Aula.

BITTERSÜSS – MUSICAL VON HANS FUCHS
Chris, Alex, Robb, Eddie, Paula, Tina, Pia, Franzi und weitere Schülerinnen leben in einem Klosterinternat. Sorgen mit der Schule, mit den Lehrern, schwierige Liebesbeziehungen, Enttäuschungen, Eifersüchteleien, Gefühle der Einsamkeit und Unsicherheit erschweren ihnen den Alltag. Allen gemeinsam ist aber, dass sie im Internat sind, weil sie mit ihren Eltern nicht mehr klar gekommen sind oder diese nicht mehr mit ihnen. Die Jugendlichen sehnen sich danach, sich mitteilen zu können, verstanden zu werden, eine Orientierung zu finden. In dem Klosterinternat finden sie in der Gemeinschaft mit ihren Schicksalsgefährten Geborgenheit, gegenseitigen Trost, Verständnis und Zuversicht. Sie geben sich einerseits ihrem Weltschmerz und ihren Träumen hin, aber sie haben ihre Hoffnung nicht verloren. Sie wollen etwas bewegen, sie streben in die Zukunft und wollen ein Leben in Ehrlichkeit, wo es niemand nötig hat, sich selbst und anderen etwas vorzumachen. Sie kommen zu dem Schluss, dass es die Liebe im weitesten Sinne ist, die sie stark macht und die sie die Höhen und Tiefen des Lebens meistern lässt.

Zur Besetzung

Ausführlicher Bericht im Mitteilungsblatt.